
87. Hummel – Herbstkurs
auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein (Stadt Bad Kreuznach)
20. November – 22. November 2026
Die Hummelkurse – Wochenenden mit Musik und Tanz rund um Drehleier, Dudelsack, Diatonisches Akkordeon und anderen Instrumenten – finden zweimal jährlich statt, seit mittlerweile über 40 Jahren!
Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, individuell abgestimmt auf den Kenntnisstand der Teilnehmenden.
Die wechselnden Referenten der „Hummel“ kommen aus einem bewährten Pool erfahrener Musikerinnen und Kursleiter aus dem ganzen Bundesgebiet. Neben verschiedenen Instrumental- und Ensemble-Kursen gibt es jede Menge Bal-Folk, Sessions, Fachsimpeln, Zuhören und einen kleinen Instrumenten- und Musikalienmarkt…
Unser Kursangebot

Drehleier-Kurse
Hast Du schon mal am Rad gedreht oder willst Du es jetzt versuchen? Du hast Lust darauf, die Drehleier kennenzulernen und selbst auszuprobieren? Dann bist Du in meinem Kurs genau richtig.Wir gehen gemeinsam auf die musikalische Reise und erkunden dieses faszinierende Instrument. Egal, ob du bereits musikalisch mit anderen Instrumenten unterwegs bist oder einfach nur neugierig auf dieses einzigartige Instrument, ob Du Noten lesen kannst oder nicht – in meinem Kurs wirst du die Magie der Drehleier für Dich entdecken!
Gemeinsam lernen wir eingängige Melodien und erste einfache Begleitungen mit der Schnarre und Du bekommst Tipps zum Stimmen, Wattieren, Kolophonieren und zur Instrumentenpflege.
Mach mit und lasse dich von der Drehleier begeistern – ich freue mich auf Dich!
Leihinstrumente können nach Anmeldung des Bedarfs gegen eine Leihgebühr zur Verfügung gestellt werden.
Weiter geht’s… Nach den ersten Anfängen sollen nun aus kleinen Melodien größere werden, einfachen Rhythmen sollen nun etwas raffiniertere folgen.Das Durcheinander der Hände, Töne und auf der Kurbel soll in diesem Kurs Struktur bekommen, die es euch ermöglicht Melodien mit einfachen aber wirkungsvollen Grooves zu begleiten oder zu unterstützen und diese flexibel und abwechslungsreich einzusetzen.
Soll es noch mehr sein und sind eure Anfänge schon länger her? Dann werden wir den raffinierten Melodien noch raffiniertere folgen lassen, die Grooves komplexer gestalten und Verzierungen erarbeiten.
Der Kurs eignet sich für alle die den Anfängerkursen entwachsen sind, sich aber noch lange nicht in ein Ensemble trauen.
Voraussetzung ist eine spielfertige Drehleier in G.
Ihr spielt schon eine Weile und möchtet neue Anregungen für Euer Spiel und auch Rückmeldungen zur Technik erhalten?Das wollen wir uns am Wochenende ansehen und üben: Mit rechter und linker Hand unabhängig voneinander spielen: synchron, asynchron, Ostinato.
Verdeutlichung der Struktur von Tanzmusik: wie das geht mit den Grooves und Phrasierungen zwischen rechter und linker Hand.
Am Beispiel einiger passenden Melodien wollen wir euren Baukasten für abwechslungsreiches und interessantes Spiel erweitern.
Voraussetzung ist eine spielfähige Drehleier in C/G und Interesse an guter Tanzmusik. Grundkenntnisse im Spiel der Drehleier mit Viererschlag sind von Vorteil.
Dudelsack-Kurse
In diesem Kurs wird auf das jeweilige Niveau der Teilnehmer*Innen individuell eingegangen.Im Zentrum steht die Begeisterung für den Dudelsack. Wir lassen den Dudelsack „singen“. Dazu bedienen wir uns verschiedener Verziehrungstechniken und erweitern nebenbei auch das Repertoire an Liedern, die für den Dudelsack besonders geeignet sind. Ziel ist es dabei auch, Ideen und Inspirationen für einen neuen Umgang mit bereits erarbeiteten Melodien zu bekommen.
Voraussetzung ist ein funktionierendes Instrument in G-Stimmung (Spielpfeife in G, halbgeschlossene Griffweise nach Möglichkeit). Es können auch Leihinstrumente gegen eine Ausleihgebühr besorgt werden. Bitte nehmt dazu rechtzeitig Kontakt mit mir unter uli@quattro-sol.de auf.
Akkordeon-Kurse
Wer ganz neu einsteigt, um das Spiel auf dem Diatonischen Akkordeon zu erlernen, ist hier richtig.Wir erkunden die beiden Melodiereihen und lernen die Bässe und Akkorde auf der linken Seite kennen. Ganz ohne Noten, nur nach Gehör und durch Abschauen und Nachspielen entstehen erste Melodien und Begleitungen. Am Ende sollten wir gemeinsam ein einfaches Stück spielen können. Eine Tabulatur sorgt dafür, dass man sich auch später zu Hause wieder an die richtigen Knöpfe, Zieh- und Drückbewegungen erinnert.
Erforderlich ist ein diatonisches Akkordeon in den Tonarten G/C mit 2 Reihen (oder mehr). Bitte bei der Anmeldung angeben, ob ein Leihinstrument benötigt wird. Wir bemühen uns dann darum.
Dieser Kurs richtet sich an alle, die bereits einfache Stücke im dreiviertel- oder vierviertel-Takt auf dem diatonischen Akkordeon mit Melodie und Begleitung recht flüssig spielen können – und jetzt Lust auf mehr haben.Wir erkunden und üben den Einsatz der Luftklappe, Verzierungen, Akkordbegleitungen, und wagen uns vielleicht auch schon an andere Taktarten.
Der Kurs richtet sich an zweireihige diatonische Akkordeons in G/C Stimmung. Wir lernen nach Gehör, es gibt aber dazu auch Noten / Tabulaturen.
In diesem Kurs geht es darum, die Qualität des Spiels zu verbessern und zu lernen, interessanter, deutlicher und ausdrucksstärker zu spielen.Wir werden dazu an 2-3 Melodien arbeiten, die sich schnell lernen lassen. Wie lassen sich die Melodien auf verschiedene Arten spielen und variieren? Wir nutzen Akkorde auf der Diskantseite und lernen einfache Methoden der Improvisation kennen.
Als Voraussetzung für den Kurs sollte man ein paar Stücke, zum Beispiel seine eigenen Lieblingsstücke, auf dem diatonischen Akkordeon G/C flüssig spielen können.
Ensemble-Kurse
Wenn ihr Erfahrung im Zusammenspiel sammeln möchtet und Spaß an schönen Arrangements mit einem möglichst bunten Instrumentarium habt, dann seid ihr hier richtig.Wir spielen westeuropäische Folkmusik, traditionell und neu geschrieben, mit dem Ziel, das abendliche Tanzparkett in Schwingung zu versetzen.
Willkommen sind alle Instrumente für Melodiespiel, Begleitung oder Rhythmus. Ihr solltet über Spielpraxis auf dem eigenen Instrument verfügen und in den Tonarten C- und G-Dur sowie verwandten Dur- und Molltonarten spielen können. Wir spielen sowohl nach Noten als auch nach Gehör.
Eingeladen sind alle, die Lust haben das Balfolk – Repertoire kennen zu lernen oder zu erweitern. Die Besetzung bestimmt Ihr durch Eure Teilnahme und Mitwirkung. Wir spielen meist mehrstimmige Balfolk Stücke.Ob Streichinstrument, Blasinstrument, ob Tasten- oder Perkussion, jeder ist willkommen und wird seinen Platz finden. Einsteiger sind willkommen und erhalten die Möglichkeit mit leichteren Stimmen mitzuwirken.
Wir werden gemeinsam auf dem Balfolk am Abend zum Tanz aufspielen! Am Freitagabend können wir die Session für alle eröffnen und am Samstagabend präsentieren wir unsere an diesem Wochenende erarbeiteten Stücke.
Die eingesammelten Feedbacks ergaben Wünsche nach klarem BalFolk – Schwerpunkt, auch nach leichtern Stimmen und Anforderungen insgesamt. Hinzu kam der Wunsch, wenn es die Zeit erlaubt, die zu den Tänzen gehörenden Schritte und Bewegungen zu zeigen. Zudem wurde gewünscht, den Umfang etwas zu reduzieren. Diesen Wünschen komme ich gern nach.
Die Noten für die Stücke werden nach der Anmeldung an Euch versandt, daher teilt mir bitte Eure Anmeldung mit unter: u.hammann@web.de
Wer Fragen oder Wünsche hat, der melde sich bitte auch unter der Mailadresse – bitte mit Angabe der Telefonnummer, dann kann ich direkt Kontakt aufnehmen.
Ich freue mich auf Euch und die gemeinsame Musik!
Uli Hammann spielt seit über 30Jahren Drehleier und Klavier. Er hat langjährige Kurserfahrungen im Unterricht für Drehleier, Ensemble Balfolk und Rock und Jazz.
Die deutsche Renaissance ist geprägt von Komponisten wir Heinrich Isaak, Orlando di Lasso, Hans Leo Hassler, Caspar Othmayr u.v.a. Durch die Kleinstaaterei Deutschlands gab es an vielen Höfen Anstellungen für Komponisten und Musiker.Daraus erwuchs eine bunte Vielfalt an Kompositionen wie Tenorlied, Motette und Madrigal. Hierbei wurden vielfach Volksmelodien verwendet, die wir auch als Lieder bei Georg Forsters Liedersammlung „frische teutsche liedlein“ aus der Mitte des 16.Jh. wiederfinden können.
Wir versuchen in diesem Kurs ein Renaissance-Ensemble zu formen, welches die Klangfarbe dieser Epoche einfängt. Dafür eignen sich alle Blas- und Streichinstrumente (Flöten, Geigen…) aber auch alle Borduninstrumente (oft ohne Bordun gespielt) insbesondere Hümmelchen und leise Drehleiern. SängerInnen sind sehr gerne gesehen.
Notenkenntnisse sind sehr hilfreich, wobei flüssiges Notenlesen durch gutes Auswendig spielen oder singen im mehrstimmigen Satz ersetzt werden kann.

Das macht sie unglaublich vielfältig und spannend, besonders durch die Einflüsse orientalischer und yiddischer Rhythmen und Harmonien.
Dieser Kurs lädt dazu ein, die lebendige und emotionale Klangwelt der Klezmer- und Balkanmusik kennenzulernen und gemeinsam musikalisch zu entdecken. Die Musiktraditionen Osteuropas verbinden temperamentvolle Tänze, virtuose Melodien und melancholische Klangfarben mit einer besonderen Ausdruckskraft und Spielfreude. Im Mittelpunkt des Kurses stehen das gemeinsame Musizieren, das Erlernen stiltypischer Elemente sowie Improvisation.
Klezmermusik entstand ursprünglich in den jüdischen Gemeinden Osteuropas und zeichnet sich durch ihren gesanglichen Ausdruck, ornamentreiche Melodien und große emotionale Bandbreite aus. Sie reicht von festlicher Ausgelassenheit bis hin zu tief berührender Melancholie. Die Balkanmusik begeistert dagegen mit komplexen Rhythmen, energiegeladenen Tanzformen und einer außergewöhnlichen musikalischen Vielfalt aus Südosteuropa. Beide Musikrichtungen leben von spontaner Interaktion, rhythmischer Energie und dem intensiven Zusammenspiel innerhalb der Gruppe.
Im Kurs werden traditionelle Stücke aus verschiedenen Regionen erarbeitet. Dabei werden typische Tonarten, Rhythmen, Verzierungen und Spielweisen erlernt und ein Gefühl für die charakteristische Ausdrucksweise dieser Musikstile entwickelt. Neben dem Erarbeiten von Melodien und Begleitmustern wird auch Raum für einfache Improvisationen und kreative musikalische Gestaltung geschaffen.
Schwerpunkte:
- Ensemblespiel
- Erarbeitung von Rhythmen
- stilgerechte Interpretation
- musikalischer Ausdruck
- Harmonielehre
- Improvisation und musikalische Kommunikation
Willkommen sind Instrumente aller Art.
Was quietscht denn da?Neben der Aneignung der Spieltechnik ist es notwendig, sich mit der Einrichtung und Wartung der Drehleier zu befassen - denn nur mit einem wohlklingenden Instrument macht es Spaß zu musizieren.
Anfangs werden wir die mitgebrachten Drehleiern, ihre Klänge und Besonderheiten kennenlernen.
Themen des Workshops sind u. a. das Wattieren der Saiten, die Verwendung von Kolophonium unterschiedlicher Art, Klang, Saitendruck und -verlauf, eventuelle Radprobleme, Beratung über die Wahl von Melodie- und Bordunsaiten. Eng mit dem Klang verbunden ist die Einstellung der Tangenten, bzw. der Fähnchen, und die Frage, welche genauen Positionen sie für das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten brauchen.
Eingehend beschäftigen werden wir uns außerdem mit der Funktionsweise der Schnarre, ihrer Ansprechbarkeit und Lautstärke – dazu gehört auch, selbst einmal eine Schnarre zu schnitzen - Rohlinge werden zur Verfügung gestellt. Kurz gestreift wird das Feld um eine mögliche Elektrifizierung und Verstärkung der Drehleier. In diesem Kurs versuchen wir, die Probleme, die mit dem Klang der Drehleier verbunden sind, zu beheben oder zumindest zu beleuchten. Eventuelle grundsätzlichen, bauartbedingten Nachteile der Instrumente können verständlicherweise nicht behoben, aber vielleicht doch abgemildert werden.
Wir haben auch Zeit, zusammen Musik zu machen. Wie sollten Drehleiern aufeinander abgestimmt werden, damit sie zusammenklingen (wenn nicht, warum)?
Ihr, die Spieler, sollt durch den Workshop in die Lage versetzt werden, selbst Hand anzulegen und auch zu erkennen, was machbar ist, oder, wenn es notwendig erscheint, den (oftmals weit entfernten) Instrumentenbauer aufzusuchen.
„..damit die Drehleier ganz einfach ein Musikinstrument wird.“ (V. Clastrier).
Außer der Drehleier plus Zubehör bitte mitbringen:
- etwas handwerkliches Geschick
- dünnes Brett, ca. 30x40
- Cutter
- feine Säge
- Tuch als Unterlage für das Instrument
- Bleistift, Notizpapier
- chromatisches Stimmgerät
- kleiner Schraubstock
- diverse Feilen
- Schleifpapier
Kursleiter: Hans Lang, mit langjähriger Spielerfahrung, temporärer Mitarbeiter in einer Drehleierwerkstatt und Bauer eigener Modelle. Falls es Fragen gibt: hans-a-lang(at)t-online.de
Rahmenprogramm
Die Kurse sind wichtig, aber natürlich noch längst nicht alles! Darüber hinaus gibt es das ganze Wochenende über zahlreiche freiwillige (und kostenlose) Angebote:

- Instrumenten- und Musikalienmarkt am Samstag Mittag: Hier könnt ihr nach Herzenslust stöbern und euch mit Noten, CDs, Instrumenten und Zubehör eindecken oder selber etwas anbieten.
- Mini-Workshops: Hier gibt es die Gelegenheit, auch mal andere Instrumente kennenzulernen oder in spannende Musikthemen hineinzuschnuppern. Wer einen Mini – Workshop am Samstagabend für 45 Minuten anbieten möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Auch außerhalb der Kurszeiten gibt es natürlich Zeit Musik zu machen:

- Offene Session: Schnappt euch eure Instrumente und macht mit!
- Jeden Abend gibt es einen Bal-Folk für die Kursteilnehmer zum Lernen, Üben, Tanzen… mit Tanzanleitung – gemeinsame Session – Open End!
- Und ganz wichtig: Zeit zum Üben, zum Erfahrungsaustausch mit anderen Musikern oder einfach zum Entspannen.
Kontakt
Fragen zu den Kursen?
Bei Fragen zu den Kursen, zur Unterkunft oder der Bezahlung? hummel@bordun.de
Wenn ihr Fragen zu bstimmten Kursen habt, könntent ihr euch auch an die Kursleiter direkt wenden, sofern deren Mailadresse angegeben ist.
Anmeldung ab dem 15.08.2026:
Die Anmeldung im Buchungs-portal
Sie wird am 15. August 2026 freigeschaltet:
Preise und Bedingungen
Die Kursgebühr beträgt 135 €
Der Preis für die Unterkunft (inkl. Verpflegung) 92,00 € bis 225,00 € und richtet sich nach Alter und Zimmerkategorie. Unten findet ihr Informationen zu Ermäßigungen, Förderung für Jugendliche sowie Rücktrittsregelungen.
Und hier findet ihr die unvermeidlichen AGB’s
Veranstaltungsort:

Unser Kursdomizil ist die Evangelische Familienferien- und Bildungsstätte Ebernburg, eine historische Burganlage, mit einem herrlichen Blick über das Nahe- und Alsenztal.
Das mittelalterliche Anwesen wurde zu einem modernen, sehr komfortablen Tagungshaus umgestaltet. Die Kursteilnehmer sind in 1 bis 3-Bett-Zimmern untergebracht. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC sowie Internet/WLAN ausgestattet. Bettwäsche und Handtücher sind inklusive. Die Verpflegung ist gut und reichhaltig. Auf Vegetarier, Veganer und Lebensmittel-unverträglichkeiten nimmt die Küche gerne Rücksicht – gebt das in diesem Fall bitte bei der Anmeldung an.
Anreise:
Burg Ebernburg
Burgweg 1, 55583 Bad Münster am Stein, Bad Kreuznach
mit der Bahn:
Bis Bahnhof Bad Münster am Stein. Von dort aus weiter zu Fuß (20 Minuten steil Berg auf) oder ihr fahrt mit einem Bus bis zur Bushaltestelle „Ebernburg Mitte“ und von dort noch 10 Minuten den Berg rauf.
Außerdem bieten wir einen Shuttle-Service an: Bahnhof Bad Münster am Stein (Treffpunkt Hinterausgang Bahnhof), dazu kontaktiert uns bitte vorher per Mail.
mit dem Auto:
erreicht ihr uns über die A61. Dann parkt ihr bitte auf dem Parkplatz neben der Burg. Auf dem Burggelände selber ist parken nicht möglich.
Mitfahrgelegenheit
wer dem Kontaktaustausch bei der Anmeldung zustimmt, bekommt zwei Wochen vor dem Kurs eine Liste, um Fahrgemeinschaften bilden zu können.
