Tanz

Bordunale 2009 auf Burg Fürsteneck bereits teilweise ausgebucht

 9. Fürstenecker Bordunale ,   BordunMusikTage für Bordun- und andere Instrumente sowie Tanz ,   1. bis 4. Januar 2009

Wie uns Karsten Evers von Burg Fürsteneck mitteilt, ist der Akkordeonkurs von Yann Dour bereits ausgebucht. Leider. Für den Tanzkurs mit Yves Leblanc, Nyckelharpa mit Annette Osann, Drehleier mit Fredi Pitzschel, Ensemble mit Torsten Dreher und französische , Dudelsäcke mit Tilman Teuscher gibt es derzeit noch freie Plätze.  Weitere Informationen auf dieser Seite weiter unten oder auf der Seite von  Burg Fürsteneck

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9. Fürstenecker Bordunale - 1. bis 4. Januar 2009

9. Fürstenecker Bordunale , BordunMusikTage für Bordun- und andere Instrumente sowie Tanz, 1. bis 4. Januar 2009

Es weihnachtet sehr ..., und gleich danach geht's los mit der Fürstenecker Bordunale...

Bei der Bordunale sind vor allem die Vormittage den Instrumentalkursen gewidmet, nachmittags soll daneben - je nach Fähigkeit und Bedarf und mit der erforderlichen Unterstützung - das Zusammenspiel geübt und gepflegt werden. Spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen und Singen, Klönen am offenen Kamin, ein Basar mit allem, was rund um die Musik den Besitzer wechseln soll usw. lassen über das Workshop-Programm hinaus spannende Tage (und Nächte) erwarten. 

Kurse:

Bretonische Tänze - Tanzworkshop , Leitung: Yves Leblanc

Die großen Tänze der Bretagne werden schnell erlernt, um anschließend ausführlich an den Details, den Schrittfolgen und dem Stil arbeiten zu können. Aber auch weniger bekannte bretonische Tänze aus verschiedenen Regionen (z.B. fontaine blanche, avant-deux du trégor, gavotte bigoudène,...) werden vorgestellt und eingeübt. Informationen über geschichtliche und geografische Hintergründe der Tänze ergänzen das Programm. Yves Leblanc gilt als einer der besten Kenner der bretonischen Tänze. Er spricht französisch und englisch und ein klein wenig Deutsch.

Bretonische Musik auf dem diatonischen Akkordeon, Leitung: Yann Dour,

Wir lernen Melodien aus der Bretagne, vor allem aber die unterschiedlichen stilistischen Feinheiten und Möglichkeiten, die Melodien zu variieren. So können wir mit einfachen Stücken beginnen und sie nach Bedarf mehr und mehr ausarbeiten und ausschmücken. Am besten lernen wir nach Gehör, obwohl die Stücke auch in Noten und Tabulatur vorliegen werden., Der Kurs ist für Fortgeschrittene: Sicheres Melodiespiel und eine gute Koordination von rechter und linker Hand werden vorausgesetzt., Yann Dour ist als Autor der Standard-Schule für das diatonische Akkordeon auch unter deutschen Akkordeonisten sehr bekannt. spricht Französisch und Englisch.

Tanzmusik – Kurs für gemischtes Ensemble, Leitung: Torsten Dreher,

Wir beschäftigen uns mit dem Repertoire traditioneller Tanzmusik verschiedener Regionen Westeuropas. Die Stücke werden eingeübt, gemeinsam arrangiert und teilweise mehrstimmig gespielt. Wir werden sowohl das Typische der Stücke herausarbeiten, aber auch originelle Interpretationen ausprobieren, bei denen jedoch immer die Tanzbarkeit im Vordergrund steht. Der Kurs ist für alle Bordun-, Melodie- und Begleitinstrumente geeignet. Gespielt wird hauptsächlich in C- und G-Dur sowie verwandten Molltonarten. Voraussetzung ist die grundlegende Beherrschung des eigenen Instrumentes.

Nyckelharpa, Leitung: Annette Osann

Die Nyckelharpa, auch Schlüsselfidel genannt, ist ein seit dem Mittelalter bekanntes, in letzter Zeit aber wesentlich weiter entwickeltes Instrument, bei dem die Saiten mit einem Bogen gespielt werden und die Tonhöhe durch eine Tastatur verändert wird. Der Kurs richtet sich an Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Erarbeitet werden einfache mehrstimmige Stücke unter besonderer Berücksichtigung der Bogentechnik. Ergänzend wird über den Bau und die Spieleinrichtung der Nyckelharpa berichtet.

Schäferpfeife und französischer Dudelsack, Leitung: Tilman Teuscher

Für Anfänger und Fortgeschrittene, Dieser Kurs wendet sich an fortgeschrittene Dudelsackspieler, aber auch an solche, die es noch werden wollen, und bislang keinen Dudelsack spielen. Die Grundlagen der Spieltechnik und der Umgang mit dem Instrument werden im Kurs erlernt. Es werden an einfachen ein- und mehrstimmigen Liedern und typischen Tanzmelodien die dudelsacktypischen Phrasierungen und Verzierungen entsprechend des spieltechnischen Niveaus der Teilnehmer vorgestellt und geübt. Dabei wird auf die musikalischen Besonderheiten der Bordunmusik ebenso wie auf die tanztypischen Interpretationsmuster für das Aufspielen zum Tanz eingegangen. Phasen von Einzel- und Gruppenunterricht wechseln sich ab. Voraussetzung: funktionsfähiges Instrument mit halbgeschlossener Griffweise in G/C.,  ,

Drehleier, Leitung: Fredi Pitzschel

Der Kurs wendet sich an Fortgeschrittene und Anfänger/innen, die schon über erste Erfahrungen mit der Drehleier verfügen. Im Vordergrund der Gruppenarbeit stehen die Erarbeitung von traditioneller Musik auf verschiedenen Niveaus und das Zusammenspiel in eigenen Arrangements. Im Einzelunterricht können Technik und Fingersatz (evtl. Verzierungen) geübt und verbessert werden.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.burg-fuersteneck.de/folk, Informationen zu Bordun e.V. unter: www.bordun.de, BURG FüRSTENECK in Kooperation mit Bordun e.V.

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Sommerbordunale 2008 - das Zweite 31.07.-03.08.2008 - Programm

Nach kleineren technischen Schwierigkeiten...
Es geht weiter...., hier sind die bisher stattfindenden Instrumental-Workshops, Tanzkurse - mit vorläufigen Terminen - , Vorträge, Lesungen, Konzerte, sowie Infos zu den Kursleitern. Änderungen behalten wir uns vor!

Essenszeiten:
Frühstück: 9.30-10.30 Uhr
Mittagessen: 13.30-15.00 Uhr
Abendessen: 18.30-19.30 Uhr

Vorträge und Lesungen:
Tilman Teuscher: „Was tanzen wir denn da eigentlich?“, Vortrag zur Volkstanzforschung
Ernst Eugen Schmitt: „Kurioses rund um den Dudelsack“, Lesung

Konzerte/Balfolk/Vorträge/Lesungen - vorläufiger Zeitplan

  Sonnensaal/Konzert   Tanzzelt/BalFolk
Donnerstag      
20.00 Faust 21.30 offene Bühne
ca. 22.00 Tom Daun, Harfe    
       
Freitag      
20.00 Simon Wascher, Drehleier-Solo 20.00 SPOC
21.00 Thor Pleijel 21.30 Travak
22.00 Cornemuse Consort Coelln 23.00 Offene Bühne
       
Samstag      
20.00 Knud Seckel, Mittelalter 20.00 Les Hommes Ventrus
21.00 Wim Dictus, Solo 21.00 Drehmoment
22.00 Deliberatio 22.30 Bilwesz
       
Sonntag      
10.30 Tilman Teuscher, Vortrag, „Was tanzen wir denn da eigentlich?“ Vortrag zur Volkstanzforschung    
12.00 Drehmoment    

Instrumental Workshops

Ensemble I Schwedisch: Freitag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, Samstag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Sonnensaal Christer Ådin,  Schweden, Instrumentenbauer, spielt mit seinem Bruder Anders  u.A. in der Gruppe Faust 
Ensemble II Bal Folk: Freitag, 15.00-16.30 u. 16.30-18.00, Samstag, 15.00-16.30 u. 16.30-18.00, im Sonnensaal Uli Hamann, Berlin, Musiklehrer, spielt u.A. bei Ensemble Drehmoment, erfahrener Dozent bei den Hummelkursen  
Ensemble III Mittelalter: Freitag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, Samstag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Seminarzelt Knud Seckel,  Alsbach, professioneller Musiker in verschiedenen Ensembles (AOK!, Minnesangs Fruehling, Wildwuchs). Schwerpunkt ist dabei die Musik und Dichtung des Mittelalters als Solist und in Ensemble, Dozent bei den Hummelkursen.
Drehleier I Schnupperkurs: Freitag, ab 10.30 , Samstag,  ab 10.30 , im Mühlenraum Ruprecht Niepold, Brüssel, spielt u.A.beim Cornemuse Consort Coelln, Lehrer einer Drehleierklasse in Brüssel
Drehleier II Schwedisch: Samstag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Kellerraum Anders Ådin, Schweden, Musiklehrer, Berufsmusiker spielt  u.A. bei Faust 
Dudelsack I Schnupperkurs: Samstag, 15.00-16.30 u. 16.30-18.00, im Kellerraum Claudia Esch, Claudia Esch/ , Köln, spielt bei Cornemuse Consort Coelln und  SPOC unterrichtet an der Musikschule Köln- Porz Dudelsack
Dudelsack II Fortgeschrittene: Freitag, 15.00-16.30 u. 16.30-18.00, im Kellerraum Matthias Branschke, Tübingen, Ausbildung zum Sackpfeifenmacher bei Andreas Rogge , spielt u.a. bei Bilwesc, Mitorganisator des Klangrauschtreffens
Nyckelharpa I Schnupperkurs: Freitag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Ausstellungsraum Nicolaj Marks, Niederlande, Instrumentenbauer, spielt u.A. bei TRAVAK 
NyckelharpaII Fortgeschrittene: Freitag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Kellerraum Alban Faust Schweden, Instrumentenbauer, Berufsmusiker u.A. bei Faust
Akkordeon Schnupperkurs: Freitag, 10.30-12.00 u. 12.00-13.30, im Turmzimmer Vera Pitzschel–Severien, Köln, Logopädin, spielt  bei SPOC, Dozentin für Akkordeon bei den Hummelkursen
Perkussion ohne Einschränkung Freitag, 15.00-16.30 u. 16.30-18.00, im Turmzimmer Bruno Andersen, Schweden, Berufsmusiker u. A. bei Faust
Singen ohne Einschränkung Freitag und Samstag 19.30-20.00, im Sonnensaal bei Hélène Moelo Beschreibung s.u.

Tanz Workshops,

Tanzkurs I Bretonisch Freitag, 16.30-18.00, Tanzzelt, Samstag, 16.30-18.00, Tanzzelt Hélène Moelo, Gießen, Berufssängerin und Tanzleiterin, Spezialgebiet die Stimme in der Tanzmusik, Jugendliche und Nachwuchsarbeit. Dozentin bei den Hummelkursen.
Tanzkurs II BalFolk , basic Freitag, 12.00-13.30, Tanzzelt macht bei Hélène Moeo überlebenstraining für die Tanzfläche
Tanzkurs III Schwedisch Freitag, 10.30-12.00, Tanzzelt, Samstag, 15.00-16.30, Tanzzelt, Sonntag, 12.00-13.30, Tanzzelt Heike Luu, Marburg, Tanzforscherin, Tanzleiterin, sowie Tanzjournalistin. Spezialgebiet Schwedische Tänze und Tango Argentino. Musikalische Begleitung: Thor Pleijel 
Tanzkurs IV Englisch   Freitag, 15.00-16.30, Tanzzelt, Samstag, 10.30-12.00, Tanzzelt Uschi Crombach, Krefeld, Tanzleiterin und Kindertanzleiterin, Schülerin von Aly Bols. Erfahrene Dozentin für Englische, Amerikanische und Historische Tänze.
Tanzkurs V Süd/West Frankreich Sonntag, 10.30-12.00, Tanzzelt Brigitte Graf, Düsseldorf, Tanzleiterin seit 10 Jahren. Spezialisierung auf Bourrées (Berry, Auvergne) und Süd-West Frankreich Répertoire. Zusammenarbeit mit SPOC, Sans Toupet, X vor Blau und Mascherang.
Tanzkurs VI Bourrée Samstag, 12.00-13.30, Tanzzelt mit Brigitte Graf

 

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Sommerbordunale

"Dans mon Village" - Tom Bombadil Folkband

CD Cover Tom Bombadil

Wenn eine Rheinhessische Folkband zu einem akustischen Besuch "dans mon village" einlädt, macht man dann zum Zuhören eine Flasche Rheinhessischen Wein auf oder einen französischen Roten?

Meine Empfehlung: Flasche zu lassen, denn spätestens beim zweiten Stück bleibt das Glas verwaist zurück. – Immer in flottem Tempo und rhythmisch mitreissend gespielt, sind die Interpretationen überwiegend traditioneller französischer Stücke vor allem eines: eine unwiderstehliche Aufforderung zum Tanz.

Bei fast dreissigjähriger Erfahrung als Folkband mit zwischenzeitlichem Spaß an der Melange von Folk mit anderen Musikgenres wundert es nicht, dass Lothar Schwamb (Drehleier, Concertina, Mandoline, Gesang), Klaus Ebling (Diatonisches Akkordeon, Piano-Akkordeon, Gesang), Rudi Winkler (Dudelsäcke, Flöten, Bodhran, Löffel, Gesang) und Friedrich Vollrath (Gitarren, Bousouki, Gesang) mit ihren Gästen Nils Nolte (Holzquerflöte) und Frederik Schwamb (Becken) auch hier bei Instrumentierung und Stückewahl ihre eigene Mischung finden: die Löffelpercussion lässt dem französischen Walzer seinen runden Schwung und die eingestreuten heimischen Mundartstücke haben förmlich integrative Wirkung – um nur zwei gelungene Ideen zu nennen.

Wenn jetzt noch der Gesang so frisch und fröhlich daherkäme, wie die instrumentalen Darbietungen – aber das (habe ich von den kurzen Einführungstexten im einladend gestalteten Booklet gelernt) ist schon fast rheinhessische Mentalität: nörgeln, obwohl es doch so gut gefällt. Allez camerades, partons pour le village de Tom Bombadil Folkband – is schö dott.

Ingeborg Begalke

Die CD kann man bestellen über www.tombombadilband.de

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