Kurse und Dozenten

 

An dieser Stelle findet Ihr ab diesem Jahr den jeweils aktuellen Stand des Programms  mit Instrumental- und Tanzkursen, Dozenten, Instrumentenbauern und später auch den Bands, die zum BalFolk spielen.

Hier seht Ihr die momentane Planung unserer Workshops mit den jeweiligen Dozenten und die Instrumentenbauer. Insgesamt ist das Programm - wie immer bei der Sommerbordunale - vorläufig und kann auch kurzfristig noch geändert werden.

Vor Ort wird es die endgültige Fassung mit Kurszeiten und -räumen wieder als Aushang geben. Und kurz vor der Sommerbordunale stellen wir hier eine kurze Übersicht als pdf bereit. Die liegt dann auch am Eingang zum Mitnehmen aus und so müsst Ihr sie nicht selbst ausdrucken.

 

 

Drehleier-Kurse:                                         

Willy Pichard

Wir arbeiten an grundlegenden Einstellungen des Instrumentes und an der Stimmung und werden uns mit den drei verschiedenen Elementen beschäftigen: Melodiesaite, Bordune und Schnarrsaite. Diesen werden wir zuerst voneinander getrennt und dann gleichzeitig anschauen, um ein „volles Spiel“, das all diese Elemente enthält, zu erreichen. Dabei erlernen wir die grundlegenden traditionellen und aktuellen Spieltechniken: Rhythmen, Skalen, Ausdruck, Verzierung und (wenn die Zeit es erlaubt) Improvisation. Am Ende geht es darum ein gemeinsames Stück mit Arrangement zu erarbeiten.
Voraussetzung ist das Beherrschen der Grundlagen und die Fähigkeit das Instrument selbst zu stimmen. Man sollte gewohnt sein nach Gehör zu arbeiten. Bitte möglichst ein Aufnahmegerät und Schreibzeug mitbringen.
Unterrichtssprache Englisch

Dozent: Willy Pichard

Loudeac, Willy entdeckt die Drehleier im Alter von 9 Jahren auf einem Festival und ist sofort gefangen. Er lernte bei André Tardivel, einem renommierten Drehleierspieler in Saint-Carreuc und unterrichtet inzwischen selbst, unter anderem an der traditionellen Musikschule von Saint-Berryuc. In traditioneller Musik ausgebildet lässt er verschiedene musikalische Strömungen einfließen: Jazz, Rock, elektronische Effekte, südamerikanische Musik, lotet die musikalischen Möglichkeiten seines Instruments aus und überschreitet dabei oft auch die Grenzen seiner bretonischen Musiktradition (z.B. im Duo Pichard Vincendeau) Fast zwangsläufig ist der Sammler alter Drehleiern auch zum Spezialisten für die Funktionsweise geworden, aber zur Entspannung nimmt er manchmal ein Akkordeon oder eine Bouzouki in die Hand.

 

Drehleier meets Akkordeon

The workshop is dedicated to hurdy-gurdy and accordion players. In the first part we will work on some basic techniques for both instruments and in the second part we will start from a traditional tune of Alps area in order to explore the possible combinations between instruments to obtain an efficient an arrangement for the dance. We will mainly focus on rhythm, tone, polyphony and accompaniment techniques.
Course language english

Dozent: Francesco Giusta (zusammen mit Emiliano Borello, s. u.)

Turin, Italien, begann mit 11 Jahren das Drehleierspielen u. a. als Schüler von Bouffard, Jolivet, Diaz und Clastrier. Als Preisträger des Festivals „Le son continue“ in Chateaux d’Ars ist er international zu hören und unterrichtet seit Jahren in Turin und gibt z. B. Meisterkurse in Deutschland und England. Er spielt zusammen mit Emiliano Borello und Elisa Testa als Trigomigo.

sh. auch Schnupperkurse

 

 

Dudelsack-Kurse:

Fortgeschrittene

Notes
In this course we will explore all the possibilities of the bagpipe. Maybe you will discover some new notes or use more intensively notes you used to neglect. To participate in this course you should have used already the overblowntechnic before.

Sound
We’ll also look for possibilities to create a nice bagpipesound, into the drone, pleasant in the ear. Every note is important and need a personal adaptation. The use of vibrato and well adjusted pressure can change your bagpipelife !

Rythm
The sound of the music is not only the right note with the right pitch, but also on the right place. How can we control the continue sound of the bagpipe? How can we swing our melodies? How to feel the relationship between music and dance. Hesitations, accents, small melodic variations, well placed ornaments, ... can help us.

Repertoire
We’ll use a different repertory adapted to the topic we are working with. This repertory is based on traditional European (or be rooted in trad) music, not necessarily a bagpiperepertory. It is very interesting to listen to other instruments and to try to make the best possible bagpipeadaptations of it. You will have much more fun as a musician!

For who?
Bagpipeplayers with a well tuned instrument in G-C. You have no difficulties to find your notes on your instrument, you are known with overblowing and minor keys. You are not afraid of technical exercises.
We’ll learn the tunes by ear, don’t forget your recorder. But musicpaper can be helpful for some technical explications. On the end of the workshop everybody receives the music in scores. (Partituur)

 Course language english

Dozentin: Birgit Bornauw

1981 in Belgien in Asse im flämischen Brabant geboren, lernte Birgit als Kind klassische Geige und entdeckte im Alter von 15 den Dudelsack und die traditionelle Musik aus der Region Gooik. Auf Weltmusikfestivals lernt sie die verschiedenen Musiktraditionen Europas kennen und studierte am Lemmens-Institut in Leuven Barockmusette und Dudelsack. Sie verschreibt sich der traditionellen Musik u. a. mit bemerkenswerten Abenteuern wie dem Belgian Bagpipe Groove Experience, Transpiradansa, Bon Matin und natürlich dem Griff-Trio mit Rémi Decker und Raphaël De Cock. Sie ist seit nunmehr 15 Jahren professionelle Dudelsackspielerin und unterrichtet Dudelsack, Ensemblespiel und Musikgeschichte an den Konservatorien von Gent und Ypern, leitet europaweit Workshops und dirigiert seit 2018 das Kinderdudelsackorchester The Amazing Airbags. Zur Zeit ist sie mit in einer Vielzahl von musikalischen Unternehmungen unterwegs, unter anderem mit dem Duo Macke-Bornauw.

 

Alles über Sound!

Ein Kurs für fortgeschrittene Spieler und solche die es werden wollen.
In diesem Kurs wollen wir uns mit einer oft vernachlässigten Thematik beschäftigen: Dem Klang an sich! Dudelsackspiel ist viel mehr als Stücke lernen und Spieltechniken üben. Wir können nämlich, auch wenn dies bei einem Instrument welches auf den ersten Blick nur „An“ und „Aus“ kann komisch erscheint, den Klang eines einzelnen Tones beeinflussen. Für ein schöneres und ausdrucksstärkeres Spiel möchte ich euch in diesem Kurs dazu einige Tricks und Kniffe zeigen. Ausgangsbasis dafür sind einfache traditionelle Stücke vielleicht auch einige alte Bekannte.
Unterrichtet wird auf Instrumenten mit halbgeschlossener Griffweise in G/C. Wer Instrumente in anderen Stimmungen besitzt, kann diese gern zusätzlich mitbringen. Der Unterricht findet vor allem nach Gehör statt. Noten sind bei Bedarf verfügbar. Es ist praktisch, ein Aufnahmegerät mitzubringen. Teilnehmern ohne Instrument in halbgeschlossener Griffweise kann bei rechtzeitiger Anmeldung ein Instrument gestellt werden.

Dozent: Matthias Branschke, Berlin

… filigranes Spiel, Ausdrucksstärke, Emotionalität und Rhythmik – das zeichnet ihn als Dudelsackspieler aus. Er spielt aktuell bei dem Duo Branschke/Armstrong (Duo mit Callum Armstrong), im Trio sunday jam (Trio mit Merit Zloch und Vivien Zeller), solid ghost (Duo mit Merit Zloch) und T.K.P. (Duo mit Vivien Zeller). Er war Mitglied der nicht mehr existierenden Band Kwart und gewann mit ihnen 2010 den Weltmusikpreis Ruth des TFF Rudolstadt. Matthias, genannt Mattis, Branschke spielt seit 1998 Dudelsäcke mit halbgeschlossener Griffweise. Außerdem erhielt er 10 Jahre klassische Ausbildung für Querflöte. Im Duo mit seinem Bruder Florian Branschke gewann er bereits 2001 den Folkförderpreis des TFF. Auf der Suche nach dem perfekten Instrument wurde Matthias Branschke zum Instrumentenbauer und betreibt seit 2010 neben seinen musikalischen Projekten eine Werkstatt für Dudelsackbau in Berlin.

 

Schwedischer Dudelsack

In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit den Eigenarten, den Einsatzmöglichkeiten und den typischen Spieltechniken des schwedischen Dudelsacks, der Säckpipa. An traditionellen und modernen Melodien werden wir die erlernten Techniken zum Einsatz bringen und ihnen so den typisch schwedischen Klang und Groove verleihen. Unterrichtet wird nach Gehör, Noten werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.
Ihr solltet ein eigenes Instrument in E/A besitzen und zumindest schon ein bisschen spielen können.

Dozent: Thorsten Tetz

Erkelenz, Musiker und Instrumentenbauer, hat in verschiedenen musikalischen Projekten unterschiedlicher Stilrichtungen Dudelsack gespielt. Aktuell spielt er Säckpipa in der Gruppe Bisvärm, sein neues Projekt ist Hörrens. Thorsten betreibt Tetz Dudelsackbau.

 

sh. auch Schnupperkurse

 

 

Akkordeon-Kurse:

Fortgeschrittene

What motivates me in teaching the accordion is to make the music sound! In this workshop, Benjamin suggests, from a simple tune, to work on the sound in depth and in different ways. First of all by taking care of the phrasing and accents, by seeking to feel their repercussions on music and dance. Then the ornamental work to bring style and character to this melody. Then comes all the accompanying work, the choice of chords, their coloring, the construction of rhythms......... And finally the collective practice, how to imagine an arrangement where everyone finds his place.
Material: a GC accordion 2 or 3 rows. Work by ears.
Course language english

Dozent: Benjamin Macke

1983 in Nordfrankreich geboren, begann er seine Karriere mit klassischen Percussions und Jazz-Drums und entdeckte im Alter von 18 Jahren das diatonische Akkordeon. 2005 machte er es zu seinem Beruf und ist seither in einer Vielzahl von musikalischen Unternehmungen unterwegs: Shillelagh seit 2002, Duo Macke-Bornauw seit 2008 (beide haben wir von der Sommerbordunale 2018 in bester Erinnerung), Duo Bastringue und zahlreiche Theater-, Musik und Kino-Stummfilm-Projekte. Außerdem unterrichtet er bei der Cric-Crac Compagnie, den Musikakademien in Gooik und in Gent und gibt zahlreiche Akkordeon-, Ensemble- und Improvisationsworkshops in ganz Europa. Benjamin Macke ist auch bekannt für seine Arbeit rund um den Fuß-Bass, ein lustiges Akkordeon, das mit den Füßen gespielt wird. Zusammen mit dem Schöpfer seines Fuß-Bass Jean-Marie Paque arbeitet er an der Wiederbelebung dieses fast vergessenen Musikinstruments.

 

Bretonisch

Die Melodien, die im Workshop erlernt werden, stammen aus dem bretonischen Repertoire. Es wird an Arrangement und Begleitung (rhythmisch und harmonisch), Stil und (wenn die Zeit es erlaubt) Interpretation gearbeitet.
Man sollte sein Instrument gut beherrschen und gewohnt sein, nach Gehör zu arbeiten.
Der Kurs richtet sich an Spieler mit Instrumenten in G/C.
Bitte möglichst ein Aufnahmegerät und Schreibzeug mitbringen.
Unterrichtssprache Englisch

Dozent: Stevan Vicendeau

Côtes d´Armor, Stevan entdeckt mit 6 Jahren das Akkordeon, beginnt mit 7 bei Tanguy Bodin an der Guérande Musikschule zu lernen, schnupperte mit 9 das erste Mal Fest-Noz-Luft, ab 13 sammelt er Erfahrungen mit Musikern verschiedenster Herkunft und vertieft sein Wissen am Konservatorium von Saint-Nazair, wo er seinen D.E.M. in traditioneller Musik erhielt. Seit 2011 ist er als professioneller Musiker unterwegs und sammelt weiter Erfahrung und Jury-Preise in verschiedenen Formationen. So z. B. mit dem Geiger Thomas Felder, dem Saxophonisten Hervé Gwaltaz, dem Drehleierspieler Willy Pichard, mit Sylvain Girault, Erwan Hamon und anderen Größen der bretonischen Musik. Sein Duo Pichard-Vincendeau erweitert er gelegentlich mit Etienne Callac, Ronan Pellen und Fraincois Robin zum Nevolen Quintet. Verhaftet in der traditionellen Musik der Bretagne ist er offen für klassische Einflüsse, jazzige Elemente, elektronische Effekte und Improvisation.

 

Drehleier meets Akkordeon

The workshop is dedicated to hurdy-gurdy and accordion players. In the first part we will work on some basic techniques for both instruments and in the second part we will start from a traditional tune of Alps area in order to explore the possible combinations between instruments to obtain an efficient an arrangement for the dance. We will mainly focus on rhythm, tone, polyphony and accompaniment techniques.
Course language english

Dozent: Emiliano Borello (zusammen mit Francesco Giusta, s. o.)

Turin, Italien, Emiliano begann 1997 diatonisches Akkordeon zu spielen; er lernte u. a. bei Tesi, Brotto und Milleret. Als Mitbegründer von Trigomigo hat er ein starkes Interesse an Tänzen und dem traditionellen Repertoire und Tänzen der "Okzitanischen Täler". Er spielt zusammen mit Francesco Giusta und Elisa Testa als Trigomigo.

 

sh. auch Schnupperkurse

 

Nykelharpa- Kurse:

Für leicht fortgeschrittene Spieler*innen

Nyckelharpa zu spielen macht Spaß und funktioniert schon ganz gut, aber wie geht es jetzt weiter? Dieser Workshop richtet sich an alle, die ler-nen möchten, wie man eine Nyckelharpa so richtig zum Klingen bringen kann. Zusätzlich zu klangvollen Tunes gibt es Tipps und Tricks zu den Themen Bogentechnik, Haltung und Koordination. Und wie man dabei immer schön entspannt bleibt. Es wird nach Gehör unterrichtet!

Dozentin: Regina Kunkel

Ammerbuch bei Tübingen, Regina ist in einem musikalischen Elternhaus aufgewachsen und hat einige Instrumente ausprobiert. Mit der Nyckelharpa hat sie schließlich nicht nur ihr Instrument gefunden, sondern auch ihre Leidenschaft für schwedische und deutsche Folk- und Tanzmusik entdeckt. Regina spielt bei Akleja und Fior.

 

sh. auch Schnupperkurse

 

Ensemble-Kurse:

BalFolk

Leichtes bis mittleres Niveau für alle Instrumentalisten, die in den Tonarten C oder G spielen wollen. Im Kurs wird sowohl nach Gehör als auch bei Bedarf nach Noten gearbeitet. Mehrstimmigkeit ist vorbereitet und möglich. Für Newcomer sind einfache Begleitstimmen vorgesehen. Für alle Instrumente offen. Der Kurs wird am Freitag und Samstag angeboten.

Dozent: Uli Hammann

Berlin, Ensemble-Drehmoment und Hummelkurse

 

Groove im Tanztune -wie finde ich ihn?

Aus einfachen Melodien wollen wir einen Groove entwickeln, der zum Tanz passt. Jedes Instrument willkommen, Schwerpunkt Tonalität in G.

Dozent: Knud Seckel

Alsbach, Sänger und Instrumentalist (AOK!, Duo Durdiät, minnesangs frühling, Canzonetta Tedesca, u.a.) Schwerpunkt: historische und traditionelle Musik Südwesteuropas mit Drehleier.

 

Schwedisch

Was unterscheidet eine Polska von einer Slängpolska? Wie kann man sie zum Grooven bringen? Und welche Begleitungsmöglichkeiten gibt es? Auf diese und weitere Fragen möchte Björn anhand von Tunes aus Schweden (Polska, Slängpolska, Vals, evtl. auch Schottis, Marsch…) eingehen. Dieser Kurs richtet sich insbesondere auch an diejenigen, die bisher wenig Erfahrung mit schwedischer Musik haben. Björn wird „Schweden-typisch“ nach Gehör unterrichten, aber auch Noten mitbringen. Es sind alle Instrumente willkommen die in G- und D-Tonarten spielen können – bei Dudelsäcken sind D-Spielpfeifen daher (z.B. bei Säckpipa oder Schäferpfeife) empfehlenswert, aber nicht unbedingt notwendig.

Dozent: Björn Kaidel

Ammerbuch bei Tübingen, Multiinstrumentalist mit Fokus Nyckelharpa, begeistert von schwedischer und deutscher Folk- & Tanzmusik. Björn spielt u. a. bei Akleja, Fior und Airu.

 

Melodien melken

Was?!?! :-) Keine Angst, technische Fähigkeiten zur Milchgewinnung sind für diesen Kurs nicht vonnöten. In diesem Kurs werden wir 1-2 Stücke aus Tanzmusikhandschriften des deutschsprachigen Raumes erlernen. Anschließend werden wir die Melodien in ihre Einzelteile zerlegen, die musikalische Lupe auf diese richten und alles auf griffige "hooklines" und Themen untersuchen. Damit kann man nämlich ein aufregendes, pop-piges Arrangement gestalten. Es wird ein musikalisches Ganzes entstehen, das viel mehr ist als die Summe seiner Teile! Merit wird außerdem auf Basslinien, Akkorde und Arrangementbestandteile eingehen, die sie beim Arrangieren gern verwendet.
Der Kurs ist offen für alle Instrumente und Niveaus außer Totalanfänger. Wir arbeiten erst mal ohne Noten. Noten für die verwendeten Melodien gibt es nach dem Kurs.

Dozentin: Merit Zloch

Berlin, Seit vielen Jahren spielt Merit Zloch mit Genuss ihr Instrument -die Hakenharfe - in Bands wie sunday jam, bilwesz und Malbrook (bis 2009). Beim Arrangieren verwendet sie gern Anleihen aus Rock, Pop, Jazz und jeder Art von moderner Tanzmusik, die die Verbindungen der alten Tanzmelodien mit dem 21. Jahrhundert betonen. Merit Zloch, Pipenbock, Klangrauschtreffen.

 

Hookline, Riff und Groove

Ihr spielt ein Instrument und habt Spaß an westeuropäischer Tanzmusik? Dann seid ihr genau richtig in diesem Kurs. Wir lernen nicht nur Repertoire, sondern werden vor allem zusammen spielen, arrangieren, grooven, Ideen ausprobieren, das Besondere am „zum Tanz spielen“ herausfinden, vielleicht etwa improvisieren und und und ......... Wie bringe ich eine Melodie zum Grooven? Wie entwickle ich eine Hookline oder ein Riff? Wie arrangiere ich ein Stück spannend und was ist nicht dienlich? Wie kann ich das alles bei anderen Stücken anwenden? Das sind Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Hier wollen wir diesen Fragen zusammen nachgehen und natürlich darf der Spaß dabei nicht fehlen.
Voraussetzung ist Spielpraxis auf eurem Instrument. Bei Instrumenten mit eingegrenztem Tonraum, teilt mir bitte eure möglichen Tonarten mit.

Dozentin: Vivien Zeller, Berlin

Vivien spielt seit 30 Jahren Geige, ist Berufsmusikerin und gibt seit vielen Jahren Unterricht auf Basis traditioneller Tanzmusik. Ihr Kursangebot reicht von Einzelunterricht über Tanz-Spiel-Kurse für Tanzmusiker bis zur Ensemblearbeit und Bandcoaching. Auf der Suche nach Perfektion und Inspiration bereiste Vivien seit ihrem 16. Lebensjahr verschiedene Länder Europas. Auf Kursen, Sessions und Konzerten erlernte sie verschiedene traditionelle Spieltechniken, welche sie sicher mit ihren eigenen musikalischen Vorstellungen verknüpft. Ob im Unterricht oder auf der Bühne, ein besonderes Anliegen ist Vivien die enge Verbindung zwischen Musik und Tanz. So legt sie in ihren Kursen viel Wert auf Groove, Tanzbarkeit und Variationsvielfalt. So kann es vorkommen, dass zum besseren Rhythmusverständnis in ihren Kursen auch schon mal getanzt wird. Malbrook, TradTöchter

 

Schnupperkurse:

Für echte Anfänger*innen ohne Spielerfahrung und Menschen, die das Instrument ausprobieren wollen. Leihinstrumente sind in begrenzter Anzahl vorhanden. Bitte bei der Anmeldung unbedingt vormerken lassen.

 

Dozentin Dudelsack: Marianne Blau

Bensheim, Marianne fing mit 11 Jahren an Barock auf dem Hümmelchen zu spielen, bis es sie dann mehr und mehr Richtung Tanzmusik zog. Durch Einflüsse verschiedenster Musiker und Länder entwickelte sie ihren eigenen Stil mit dem sie verschiedene Bandprojekte bereichert, z. B. bei Bal lá

Dozentin Drehleier: Karin Vollmer

Göppingen, gibt Einzelunterricht und betreut bei uns schon länger erfolgreich die „Schnupperer“. Karin spielt u. a. bei K.U.S.H. und ist im Team des South-Folk-Festival

Dozentin Akkordeon: Ulli Alles

Ebsdorfergrund, Akkordeonistin mit umfangreicher Unterrichtserfahrung auf Burg Fürsteneck, bei Hummelkursen u. a..Sie spielt (und komponiert) u. a. als eine Hälfte von "HavoK - Das Haus von Klaus" und ist aktiv beim Folkclub Marburg.

Dozentin Nyckelharpa: Amrey Schaffeld

Regensburg, 2012 Abschluss als Geigenbauerin, ab 2013 zeitweise Mitarbeit bei Annette Osann und Eröffnung der eigenen Werkstatt . Nach zwei Jahren „European Nyckelharpa Training“ und Fortbildung bei verschiedenen schwedischen Dozenten unterrichtet Amrey seit 2017 auch selbst. Sie spielte in verschiedenen irischen und schwedischen Bands und gründete vor zwei Jahren die Band Sväng, deren erstes Album im letzten Jahr erschien.

 

Kinder

 

Kinderkurs

1 1/2 Stunden für den musiklischen Nachwuchs, in denen Lena zeigen will, dass Musizieren einfach Spaß macht. Wie immer ohne Anmeldung und extra Gebühr.

Dozentin: Lena Diewald

Friedberg, Waldorf-Musikpädagogin, Dudelsack, Geige, aktiv u. a. bei La Fraternelle, A.E.P.E.M. Musikwerkstatt Landau. Aktuelles Projekt ist ein Duo mit Knud Seckel, das „Duo Dur Diät“

 

Kinderbetreuung

Neben dem Musikkurs für Kinder gibt es am Freitag und Samstag wie in den letzten Jahren je eine 3-stündige Kinderbetreuung durch eine Mitarbeiterin - die beliebte Försterin - des St-Michaelsturm. Hierzu sind eine Anmeldung und auch eine kleiner, eher symbolischer Kostenbeitrag erforderlich. Wer sich kurzfristig entscheidet, kann das aber vor Ort nachbuchen.

 

Tanzkurse:

 

Überleben auf der BalFolk-Tanzfläche

Tanzen für Neulinge ohne oder mit wenig Tanzerfahrung aber auch für alle, die nicht bis zum Bal am Abend warten wollen. Gezeigt werden einige der häufigsten Tänze (Kreis, Reihe, Paar) für einen entspannten Einstieg in den französischen BalFolk. Der Kurs wird mit wechselndem Inhalt am Freitag und Samstag angeboten; Teilnahme an beiden Tagen also interessant und unabhängig voneinander lohnend.
Musikbegleitung: Bastian Senst

Dozentin: Imke Senst

Freiburg, Tänzerin und Musikerin (Akkordeon und Geige), spielte bei Tanzkapelle Nord, organisiert u. a. den Balfolk in Werlau und wir kennen sie von zahlreichen Tanzanleitungen auch bei der Sommerbordunale

 

Bourrée Basis

In diesem Kurs beschäftigen wir uns zunächst mit dem Grundschritt der 2er und 3er Bourrée "droite", so dass ihr abends beim Ball mittanzen könnt. Um die geht es nämlich meist, wenn bei unserem BalFolk eine Bourrée angesagt wird. Wenn genug Zeit ist –und das hoffen wir -, schauen wir uns weitere Choreographien an. Der Kurs ist für Anfänger geeignet, aber auch für Tänzer/innen die schon Bourrée tanzen und die ihre Schrittarbeit wiederholen und vertiefen möchten. Oder die einfach nie genug von Bourrée bekommen.

Musikbegleitung: Karin und Uli Vollmer, u. a. K.U.S.H

Dozentin: Elena Lebbrand

erfahrene (deutschsprachige) Tanzanleiterin aus Belgien, unterrichtet in Belgien,Niederlande, Deutschland etc. und war auch schon mehrfach bei der Sommerbordunale, sie leitet seit 2018 ihre eigene Tanzschule EléDanse

 

Bourrée auvergnate

Die Bourrées werden in der Auvergne meistens im Dreiertakt gespielt. Getanzt werden sie zu zweit oder zu mehreren, traditionell aber immer in einer relativ runden Form. Dieser unglaublich freie und kreative Tanz erfreut sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit. Elena wird den Kurs so aufbauen, dass für Neulinge wie für versierte Tänzer etwas dabei ist.

Musikbegleitung: Karin und Uli Vollmer, u. a. K.U.S.H.

Dozentin: Elena Leibbrand, s. o.

 

Tänze aus dem Piemont

In diesem Kurs geht es Elisa um die Tänze der okzitanischen italienischen Täler. Wir entdecken die verbreitetsten Schritte und Choreographien. Die lebhaften Tänze Norditaliens zeugen von großer Lebensfreude und Spaß an Bewegung. Gemeinsam können wir nachspüren, wie sich die ursprünglichen Melodien bis zum modernen BalFolk entwickelt haben. Unterrichtssprache: Englisch.

Musikbegleitung: Emiliano Borello

Dozentin: Elisa Testa

Turin, Italien,Tänzerin, Sängerin, Akkordeonistin, Inspiriert von traditionellen Tanzfesten im Varaita-Tal (Norditalien) studierte Elisa Gesang bei Devis Longo und gibt inzwischen Konzerte und Tanzkurs. Sie arbeitet u. a. mit Museen und Kulturvereinen zusammen, um die Traditionen der Piedmont-Täler zu verbreiten. Zusammen mit Francesco Giusta und Emiliano Borello ist sie Trigomigo.

 

Ungerade Walzer

In diesem Kurs geht es um die spielerische Heranführung an diese speziellen Walzer mit den etwas anderen Rhythmen (5er, 8er, vielleicht sogar 11er-Walzer). So kann jeder Tänzer - Anfänger oder nicht – einen Zugang dazu finden. Und wer sie entspannt tanzt, wird die ungeraden Walzer lieben lernen.

Musikbegleitung: Johanna Jung, Bal lá

Dozentin: Elena Lebbrand s. o.

 

Gesungene Tänze - Bal à la voix

Ein Hanterdro auf dem Berg oder eine Bourrée am Meer tanzen? Unsere Stimme gibt uns diese Freiheit! Singt Euren Tanz und tanzt Euren Gesang. In diesem Workshop vereinen wir unsere Schritte und unsere Stimmen für Tanzlieder aus verschiedenen Regionen Frankreichs (Bretagne, Poitou, Okzitanien, Zentralfrankreich, Berry, Elsaß ……). Traditionell wurden schon viele – meist Reihen- oder Kreistänze – von den Tänzern selbst gesungen. Führen wir diese Tradition des „Bal à la voix“ für einen Moment fort: „BalFolk to go“.

Dozentin: Elise Rémond-de Graag

Lyon/Darmstadt, französischstämmige Sängerin und Tänzerin, Elise Rémond singt bei Aire de Jeu
 

Bretonisch

"li - re - lireli, wie war das nochmal?" Ja, die Füße sind der eine Teil bei den bretonischen Tänzen. Der andere Teil ist die Gemeinschaft. Wie können wir als Gruppe zusammen tanzen und in einen gemeinsamen "Flow" kommen? Da beginnt dann nämlich das richtige Erlebnis. Natürlich kümmern wir uns darum, dass sich eure Beine nicht verknoten und ihr abends mittanzen könnt, es soll hier aber auch um das "wie" gehen.

Musikbegleitung: Pichart-Vincendeau

Dozentin: Lea Klinghammer

Tänzerin, Tanzanleiterin und Musikerin (Harfe und Akkordeon). Aufgewachsen in der Nähe von Wangen im Allgäu tanzt sie seit Kindertagen. Wir kennen sie u. a. vom Bal in Bochum und von den Sommerbordunale-Kursen. Sie ist eine Hälfte des Duo Meridian

 

Zugesagt haben ihre Teilnahme die

Instrumentenbauer:

 

Matthias Branschke, Berlin, Dudelsack

Thorsten Tetz, Erkelenz, Dudelsack

Walter Simons, Krefeld. Drehleier

Amrey Schaffeld, Regensburg, Nyckelharpa

 

Das Programm ist wie immer vorläufig und kann sich bis zur Veranstaltung noch ändern.

Sommerbordunale Flyer 2021

Sommerbordunale Festivalregeln